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Dienstag, 6. Mai 2014

Brandleck (1.725m) - Mayrwipfl (1.736m)


Ausgangspunkt dieser Tour ist der Wurbauerkogel in Windischgarsten. Die Auffahrt erfolgt von der Hengstpassstraße in Rosenau links  zum Wurbauerkogel. Gleich bei den 1. Häusern, Gehöft Kleiner (860m), parken und der Straße Richtung Haselsgatter folgen. Von dieser Straße zweigt links der markierte Schafsteig ab.

Vom Wurgbauerkogel ein kurzes Stück der Asphaltstraße Richtung Haselsgatter folgen.

Die Abzweigung "Schafsteig" ist kaum zu übersehen.

Auf dem Schafsteig gelange ich auf den Kleinerberg (1.287m). Der am Gipfel befindliche markante Sendermasten ist vom Garstnertal aus von weitem sichtbar. Ein schlichtes Holzkreuz zeigt uns den Gipfel. Gleich daneben befindet sich auch die Abflugrampe für die Paragleiter. Der Kleinerberg ist eigentlich ein schöner Aussichtsberg und leicht erreichbar.

Das Gipfelkreuz des Kleinerberg mit der schönen Aussicht zum Warscheneck.

Beim Gipfelkreuz befindet sich sogar ein Buch, wo man seinen Besuch eintragen kann.

Vom Kleinerberg geht es dann hinunter Richtung Haselsgatter. Vor dem erreichen des Haselsgatter folge ich der Beschilderung zum Leitersteig und gelange auf dem markierten Weg zum Blossboden (1.154m). Vom Blossboden folge ich einem Karrenweg durch den Wald steil hinauf zur Mayralm. Auf dem Almboden befinden sich die Steinreste einer verfallenen Almhütte. Ich überquere den Almboden und steuere auf den Mayrwipfel zu. Unterhalb des Mayrwipfel halte ich mich aber links und folge einem unmarkierten Weg. Der Weg ist aber gut ausgetreten und mit "Stoamandl" gekennzeichnet. Auf diesem Weg gelangt man direkt auf das Brandleck.

Der Blossboden. Hier zweigt der markierte Leitersteig ab. Ich folge dem Karrenweg.

Die verfallenen Grundmauern der Mayralm. Im Hintergrund der Mayrwipfl.
Der Gipfel des Brandleck. Die Schneereste rechts zeigen den Gipfel des Mayrwipfl.

Vom Brandleck hat man einen schönen Ausblick zum Gr. Größtenberg (re.) und Trämpl mit der Trämplwiese (li.)
Schön ist auch der Tiefblick zur Blumauer Alm und dem Bodinggraben.
Vom Brandleck führt ein Steig zum nahe gelegenen Mayrwipfl. Typisch für das Sengsengebirge ist der Mayrwipfl ein richtiger Latschenberg.

Eine kleine Spielerei mit der spiegelnden Sonnenbrille.

Das Gipfelkreuz ragt aus dem Latschenwald. Im Hintergrund die Gipfel der Haller Mauern.
Vom Mayrwipfl gehe ich durch das Latschenlabyrinth zur Mayralm hinunter.

Im Latschenlabyrinth.
Auf der Mayralm genieße ich noch einmal die Bergruhe und bewundere die schönen Blumen. Dann gehe ich am Karrenweg zum Blossboden.

Wieder bei der Mayralm angelangt.

Ohne Worte.
Vom Blossboden geht es dann am gut markierten Leitersteig zurück zum Wurbauerkogel.

Vom Leitersteig Richtung Wurbauerkogel. Re. der Bosruck und links der Gr. Pyhrgas
Mit einer Länge von 18km und 1.200 Hm eine anstrengende aber sehr aussichtsreiche Rundwanderung an den östlichen Ausläufern des Sengsengebirges.

Dienstag, 4. Februar 2014

Lagelsberg (2.008m)

Ausgangspunkt Vorderstoder Parkplatz Schafferteich:

Um 09:15 Uhr gehe ich vom Parkplatz weg und folge dem Wanderweg 291/201 Richtung Zellerhütte. Vom Parkplatz bis zur Talstation der Materialseilbahn zur Zellerhütte liegt praktisch kein Schnee. Ab der Materialseilbahn nimmt die Schneelage zu. Ich kann aber problemlos mit den Wanderschuhen gehen und somit bleiben die Schneeschuhe noch am Rucksack. Am "Halbzeit- und Gott  sei Dank Bankerl" vorbei erreiche ich um 10:44 Uhr die Zellerhütte.

Bei frühlingshaften Wetter wandere ich vom Parkplatz Schafferteich Richtung Zellerhütte.

Ab der Materialseilbahn nimmt die Schneedecke zu und es eröffnen sich die ersten Ausbliche Zum Sengsengebirge.

Vom Gottseitank Bankerl sind es nur mehr 30 Gehminuten zur Zellerhütte ..

.. und man kann auch die Ausssicht zur Prielgruppe genießen.

Die Zellerhütte ist erreicht. Leider ist sie heute geschlossen.

Bei der Zellerhütte werden nach einer kurzen Trinkpause die Schneeschuhe angelegt. Die Schneedecke trägt und es geht recht gut voran. Die Zellerschneise ist hier von den Tourengehern schon sehr zerfahren. Nach dem steilen Anstieg durch den Wald erreiche ich endlich baumfreies Gelände und kann die Sonnenstrahlen genießen.

Ab der baumfreien Zone weisen diese Stangenmarkierungen den Weg weiter bis zum Warscheneckgipfel.

Immer wieder fällt der Blick auf die herrlichen Gipfel der Prielgruppe.

Schon bald sehe ich das Gipfelkreuz des Lagelsberg und ich steige durch die heuer nur spärlich mit Schnee bedeckten Latschen zum Gipfel an, wo ich gegen 12:30 Uhr eintreffe.

Ausblick vom Lagelsberg Richtung Warscheneck, Torstein und Pyhrner Kampl

Blick zur Prielgruppe

Blick Richtung Osten zu den Gipfeln der Haller Mauern

Lagelsberg.

Am Gipfel weht jedoch ein kräftiger Wind und es ist bitterkalt. Nach ein paar Fotos geht es deshalb wieder nach unten in windgeschützte Bereiche, wo es gleich wieder angnehm warm ist. Über die Zeller Hütte geht es wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Wieder bei der Zellerhütte.

Schneerosen

Ein wichtiger Hinweis.

Und weider im Tal.

http://www.gpsies.com/map

Sonntag, 19. Januar 2014

Alpstein (1.443m) und Trämpl (1.424m)

Heute ist der 19. Jänner und eigentlich Hochwinter. Ich starte trotzdem zu einer Rundtour die zu dieser Zeit eigentlich nicht üblich ist. Die geringe Schneelage erlauben jedoch diese Unternehmung.
Ausgangspunkt ist das GH Jagahäusl (630m) im Bodinggraben.

Deer Parkplatz beim Jagahäusl, wo meine Tour beginnt.

Ich starte um 09:30 Uhr und gehe auf dem markierten Wanderweg zur Ebenforstalm. Der Weg ist völlig schneefrei und problemslos zu begehen, großteils sogar trocken. Der Wanderweg verläuft durch den schönen Buchenwald.
Als ich um ca. 10:30 Uhr zur Ebenforstalm (1.105m) gelange, stelle ich verwundert fest, dass dort relativ viel Schnee liegt und so geht  es jetzt auf einer tragfähigen Schneedecke weiter.

Ich gehe nicht bis zur Ebenforstalm, sondern zweige etwas vorher rechts ab.

Jetzt geht ist im Schnee Richtung Trämpl. Es ist aufgefirnt, aber gut zu gehen.

In einem Wiesensattel, unerhalb des Trämpl folge ich der Beschilderung zum Alpstein. Dabei quert man einen Waldhang und gelangt beim sogenannten Luchsboden wieder auf freies Gelände. Dort gehe ich dann links zum Alpstein hinauf. Es sind dies nur mehr ca. 20 Minuten. Die letzten Höhenmeter sind eine leichte Kraxelei über felsiges Gelände und ich treffe um ca. 11:30 Uhr ein.

Der Alpstein und rechts unten die Ebenforstalm. Hinter dem Gipfelkreuz, der Hohe Nock und Rotgsol.

Kleiner und Großer Größtenberg. Aucht dort liegt viel zu wenig Schnee.

Der Trämpl und dahinter das Sengsengebirge

Die Gesäuseberge. Tamischbachturm, Kleiner und Großer Buchstein.

Ein unangenehmer Föhnsturm vertrieb mich nach einigen Fotos rasch wieder vom Gipfel und ich stieg wieder zum Luchsboden ab. Von hier geht es zu einer Felsmauer hinauf und unterhalb dieser Felsmauer quere ich hinüber zur Trämplwiese. Aufgrund der Plusgrade war die Querung im weichen Schnee kein Problem. Bei gefrorenen Schnee sind hier unbedingt Eisen notwendig.

Die Querung unterhalb der Felswand mit Blick zurück zum Alpstein.

Hier geht es weiter zur Trämplwiese. Es ist hier ziemlich steil und ein Ausrutschen wäre fatal.

Nach der Querung erreiche ich die Trämplwiese ...

Blick hinunter zur Schaumbergalm. Dahinter der Größtenberg

..... und nach wenigen Minuten den Gipfel des Trämpl (12:20 Uhr). Auch hier stört der unangenehme Föhnsturm. Ich suche mir aber ein windgeschütztes Plätzchen, wo ich meine Gipfeljause verzehre.

Trämplkreuz.

Rechts der Höhenrücken mit dem Haderlauskögerl und dem Rotgsol. Links der mächtige Hohe Nock und im Hintergrund der Hochsengs.

Die idyllische Ebenforstalm.

Vom Trämpl gehe ich den Anstiegsweg zurück und gehe direkt über die Trämplwiese zur Schaumbergalm. Wer diesen Hang schon einmal im Winter mit Schiern gefahren ist, weiß wie weh es tut da hinunter gehen zu müssen.
Zum Vergleich ein Foto aus dem Vorjahr 2013 das ich ebenfalls am 19.01. aufgenommen habe. Gewaltige Unterschiede.

19. Jänner 2013. So soll es sein.

Nach einer kurzen Rast bei der Schaumbergalm (1.150m) geht es wieder weiter.

Die neu errichtete Schaumbergalm ist im Sommer bewirtschaftet.

Temperatur am 19.Jänner bei der Schaumbergalm

Da reigen sogar die kleinen Erdbeeren.

Der Brunnen plätschert.
und kein Schnee auf der Trämlwiese. Schade.

Von der Schaumbergalm folge ich ein kurzes Stück der Forststraße, ehe ich auf dem schönen Wanderweg, einmal die Forststraße querend, wieder in der Nähe des großen Forsthauses in den Bodinggraben gelange (14:30 Uhr).

Ende einer schönen Rundtour zu einer ungewöhnlichen Zeit.