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Dienstag, 17. Januar 2023

ÖFFI-Tour Losenstein Großraming

 Laut Wetterbericht kehrt der Winter zurück, da heißt es das Schönwetter für eine Wanderung nützen. Öffi-Touren begeistern mich immer mehr und so habe ich mich für die Wanderung von Losenstein nach Großraming entschieden. Ich wollte mir nämlich den Weg von der Gscheid nach Großraming ansehen, da ich heuer von Garsten nach Admont den Klosterweg pilgern möchte und diesen Wegabschnitt nicht kenne.

Die Anreise mit dem Zug von Garsten nach Losenstein ist sehr angenehm und man kann sich im Zug schon für den Abmarsch bestens vorbereiten.

Bahnhof Garsten, der Zug wartet schon.

Kirche Losenstein von der Ennsbrücke aufgenommen

Das Wahrzeichen von Losenstein 

Blick zurück nach Losenstein

Noch einmal Losenstein kurz vor dem Hackerbauer

Vom Bahnhof Losenstein überquere ich die Enns und gehe bis zum Friedhof dort folge ich der Asphaltstraße am Hackerbauer vorbei hinauf bis zum Biohof Miesriegel. Von dort geht es dann auf Forstwegen hinauf zur Gscheid. Wegen Forstarbeiten war ein kurzes Stück vor der Gscheid sehr mühsam und gatschig. Auf der Gscheid treffen viele Wanderwege zusammen.

Biohof Miesriegel

Wegkreuzungspunkt Gscheid


Von der Gscheid wandert man auf einer schönen und sehr aussichtsreichen Forststraße Richtung Großraming, bevor man auf den Menweg trifft.







Der Menweg ist ein wunderschön angelegter Steig, der direkt zum Kreisverkehr der Eisenbundesstraße in Großraming führt. Man hat dabei wunderschöne Ausblicke in das Ennstal.

Blick zum Ennskraftwerk bei Großraming

Ennstal und im Hintergrund sieht man schon mein Ziel Großraming.

Großraming



Nach ca. 3 Std., 14 km und 500 Hm erreiche ich Großraming. Es ist nicht weit zum Bahnhof und es geht sich vor der Rückfahrt im nahegelegenen Gasthaus noch ein Mittagessen aus.


Sehr schöne Wanderung die ich sicher wieder machen werde, dann aber mit der Besteigung des Schiefersteins.


Tourdaten

Mittwoch, 4. Januar 2023

Grillparz (824m)

Der Blick ins Steyrtal zu unseren Hausbergen, dem Hochbuchberg und Dürres Eck

 An den nebelverhangenen Tagen ist Oberschlierbach ein ideales Wanderziel. Heute habe ich mich für eine Wanderung zum Grillparz und zurück über den Bauer in Reith entschieden. Losmarschiert bin ich von GH Großer Jäger bei strahlenden Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Die ersten 5km sind großteils auf Asphalt zu bewältigen. Die schöne Aussicht ins Steyrtal lässt jedoch diesen "Straßenhatscher" wie im Flug vergehen. Bis zur Ortschaft Habingerkeuz ist es eher flach und man zweigt dort rechts Richtung Grillparz ab. Ab hier geht es zuerst noch einige Sepentinen auf Asphalt hinauf bis zu einem Sender und dann zweigt links, mit Tafeln markiert, der Wanderweg zum Grillparz ab. Den Gipfel des Grillparz ziert ein markanter Baum mit einem Bankerl. Hier ist man fast nie allein, besonders die Kirchdorfer und Schlierbacher zieht ist hier besonders gerne herauf.





Die Aufnahmen vom Grillparz mit seiner Höhe von 824m zeigen wie schön es da ist. Das Panorama in alle Richungen ist einfach überwältigend schön.



Es war schon sehr schön heute, wie langsam die Magdalena Kirche aus dem Nebelmeer auftauchte.

Nach einer kurzen Trink- und Fotopause machte ich mich wieder auf den Weg, zuerst Richting Schlierbach (Weg 15, 80,85) hinunter, bis zur Siedlung Halsach. Gleich bei den ersten Häusern zweigt der markierte Weg 81 rechts ab.



Unterhalb des Grillparz befindet sich dieses schöne Gehöft mit einer andachtsvollen Marienkapelle. Schon allein dieser Ort ist ein kurzer Ausflug vom Sender einen Besuch wert und ist mühelos über eine Forststraße in 30 Minuten erreichbar.

Der gut markierte Weg zum Bauer in Reith  führt zurück Richtung Oberschlierbach. Es geht teilweise auf Wanderwegen und Forststraßen dahin bis man bei einem schönen Bauernhof wieder auf den asphaltieren Güterweg kommt. Diesem folgt man dann bis zum Bauern in Reith. Die folgenden Bilder zeigen die schönen Ausblicke in unsere wunderschöne Heimat.







Es ist nicht mehr weit bis zum Bauer in der Reith. Kurz vor dem idyllischen Bauernhaus zweigt der markierte Weg Nr. 73 rechts ab. Achtung nicht dem Weg 81 folgen, denn dann gelangt man in den Kefergraben nach Schlierbach hinunter.

Der Weg Nr. 73 hinauf nach Oberschlierbach führt großteil auf Forststraßen und man gelangt unweit des Feuerwehrdepot wieder auf die Asphaltstraße. Durch die neu angelegte Siedlung kann man direkt hinauf zum Ausgangspunkt dem GH Großer Jäger gehen. Ich empfehle dort unbedingt einzukehren und eine Stärkung für die zurückgelegten 12km einzunehmen. Ruhetag Do. und Freitag durchgehend warme Küche. Mit einer kleinen Spende waren die Sternsinger zu einem Foto bereit.




Bis auf den Grillparz, wo man immer Wanderer antrifft, eigentlich eine sehr ruhige und wenig frequentierte Wanderung. 

https://www.komoot.de/tour/1004918373

Montag, 2. Januar 2023

Runde um das Kruckenbrettl (1020m) mit Hochbuchberg (1273m).

 Für den heutigen frühlingshaften und vollkommen schneefreien Wintertag habe ich mir die Region um die Grünburger Hütte und den Hochbuchberg für eine Wanderung vorgenommen. 

Startpunkt ist die "Riegler Seff" wo der Wanderweg 13 direkt hinter dem Haus beginnt und in den Wald unterhalb des Kruckenbrettl hineinführt. Auf dem sehr schön angelegten Steig quert man einmal die Forststraße die vom Schneeherrgott in den Bäckengraben führt und gelangt dann zur nächsten Forststraße die Richtung Herndleck führt. Nach einem kurzen Stück auf der Forststraße kommt man auf den Wanderweg zwischen Herndleck - Teufelskirche - Kruckenbrettl.







Die Schneerosen zieren schon den Waldboden und je höher man aufsteigt um so schöner wird die Aussicht in das Ennstal.

Ich folge ein Stück dem Wanderweg Richtung Teufelskirche und zweige rechts zur Messerer Gscheid ab.

Die Messerer Gscheid ist eine Wegkreuzung zu der man auch von Trattenbach herauf kommt.


Am Weg von der Gscheid zum Sulzboden hat man schöne Ausblicke in das Steyrtal Richtung Grünburg und am Horizont ragt das Mühlviertel aus dem Nebelmeer,

2. Jänner 2023 mittags 20 Grad am Sulzboden auf ca. 1000m.




Für den Anstieg auf den Hochbuchberg wählte ich die Forststraße. Hochbuchberg und Grünburger Hütte wie immer gut besucht.






Nach einer kurzen Rast bei Kaffe, Topfenstrudel und einem Weizenbier setzte ich die Wanderung Richtung Seebacher fort.


Das Steyrtal lag den ganzen Tag unter einer dicken Nebeldecke.


Ich bin oberhalb vom Seebacher direkt zur Kapelle hinüber und dann auf der Forststraße hinauf Richtung Schneeherrgott und weiter zu meinem Ausgangspunkt Riegler Seff gewandert.




Eine sehr schöne und vor allem großteils ruhige Wanderung, weil man auf dieser Route den stark frequentierten Wegen vom Dorngraben und Rieserberg ausweicht. Man kann diese Tour auch noch durch einen Besuch des Herndleck und der Teufelskirche erweitern, was aber dann zu einer Tourlänge von ca. 17km führt.

Tourdaten: Ca. 12km und 700Hm Bewegungszeit ca, 3 Std.