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Sonntag, 18. Juni 2023

Fischersteig ab Klaus

 Der Fischersteig entlang des Stausees zwischen Klaus und Pankratz ist schon lange ein Wanderziel von mir. Ich habe mich für den Start in Klaus entschieden und bin mit dem Zug von Rohr angereist.  Vom Bahnhof wandere ich anfangs entlang des Steyrtalradweges R8, also auf der rechten Uferseite Richtung Pankratz. Nach ca. 3km verlasse ich beim Voest-Bergwerk bei einer Brücke den Radweg und über eine Stiege entlang der Brückenpfeiler gelange ich hinunter zum Ufer des Stausees. Der Stausee ist nun mein ständiger Begleiter auf dem Rundweg. Der Fischersteig ist durchgehend mit weiß/blauer Farbe markiert.

Der Stausee in Klaus mit dem Spering im Hintergrund

Schloss Klaus

Hier befinde ich mich schon unter der Brücke beim Voest-Bergwerk. Blick zurück Richtung Klaus.

Der Steig verläuft jetz teilweise unten am See bzw. oben entlang der Konglomeratwand.


Blick zum Kalkbergwerk der Voest in Steyrling.

Jetzt gelange ich zur Eisenbahnbrücke bei der Mündung der Steyrling in den Stausee und bei dieser Brücke muss ich wieder über Stufen hinunter zum Stausee. Aber nach einem kurzen Stück entlang des Strausees geht es hinauf zur Phyrnpassstrasse, wo ich wieder auf den Radweg treffe. Hier überquere ich die einmündende Steyrling und komme zum Bahnhof Steyrling. Auch hier ist ein Einstieg in den Fischersteig möglich. Jetzt komme ich zu einem Bahnübergang dessen Betreten verboten ist. Ich muss aber trotzdem drüber, weil dort der Fischersteig weiter geht. Dann geht es wieder hinunter zum Stausee.

Steyrling bei ihrer Mündung in den Stausee

Traumhaft schöne Mündungsbucht der Steyrling.


Aufnahmen von der Eisenbahnbrücke über den Mündungsarm der Steyrling. im Hintergrund der Spering.



Wunderschön schlängelt sich der Steig dem Ufer entlang. Immer wieder treffe ich auf Fischer und der Steig dürfte auch deswegen diesen Namen tragen.

Als nächstes komme ich zu der Eisenbahnbrücke mit der neuen Brücke für die Radfahrer. Unter der Brücke durch geht es auf dem schön angelegten Steig einmal rauf dann wieder runter bis ich zum Elisabethsee gelange.

Die Eisenbahnbrücke mit der daneben neu errichteten Radwegbrücke.




 Traumhaft schön ist dieser Abschnitt von den Brücken bis zum Elisabethsee.

Vom Elisabethsee muss ich jetzt bis zum ehemaligen Gasthaus Steyrbrücke mit dem Wilderermuseum wandern und bei der Phyrnpassstrasse überquere ich die Steyr.

Einfahrt in das Stodertal. Hier beginnt der Flötzersteig auf dem man bis zum Steyrursprung wandern kann.


Der Kleine Priel und davor die Autobahnraststätte St. Pankratz.

Nun mache ich einen Bogen am Bahnhof Hinterstoder vorbei, hinunter zur Teichl, dann Richtung Pernkopf hinauf und in einer Rechtskurve gehe ich geradeaus wieder hinunter, wo ich wieder auf den R8 gelange. Ich kann nur empfehlen diesen Abschnitt über den Bhf Hinterstoder auszulassen. Am besten nicht zum Bahnhof gehen, sondern gleich dem R8 Richtung Klaus gehen. Dem R8 folge ich jetzt ca, 1,5km und gelange wieder zu den beiden Brücken. Hier verlasse ich wieder den Radweg.

 Hier ist alles abgezäunt und ein Weiterkommen ist nur durch das Drehkreuz möglich

Der Steig schlängelt sich jetzt am Seeufer entlang und man kommt zu drei herrlichen Buchten.


Wunderschöne Bucht bei einer Bachmündung in den See nach den beiden Brücken.

Eine weitere kleine Bucht des Wallergraben

Die letzte Bucht unter der Autobahnbrücke vor dem Speringtunnel

Unter der Autobahnbrücke führt der Steig wieder hinauf.

Bald erreiche ich die ersten Badeplätze und das Gasthaus Seewirt.



Eine Stärkung nach der langen Wanderung.


Auf der Strasse und über die Stauseebrücke erreiche ich mein Ziel den Bahnhof Klaus.




Der Fischersteig ist ein wunderschön angelegter und abwechslungsreicher Wanderweg entlang des Stausees. Man kann den Steig auch auf zwei Etappen, Klaus Pankratz bzw. Pankratz Klaus gehen, was die Streckenlänge halbiert.
An einigen Stellen ist jedoch Vorsicht geboten und Trittsicherheit notwendig, weil der Steig manchmal steil- auf oder abwärts bzw. direkt entlang steil abfallender Böschungen zum Stausee verläuft.

Dienstag, 9. Mai 2023

Donau Ameisberg MTB Tour 2

 Heute fahre ich mit dem Auto und dem MTB am Heck in das hügelige Mühlviertel nach Lembach. Dort starte ich zu der gut mit roten Tafeln als 2 ausgeschilderten Tour.

Im Hintergrund Hofkirchen im Mühlkreis und rechts davon der Ameisberg

Blick nach Putzleinsdorf

Putzleinsdorf

Ortsplatz von Putzleinsdorf

Nach Lembach erreiche ich fast ohne Asphalt über schöne Wiesen- und Feldwege die Ortschaft Putzleinsdorf. Nach Putzleinsdorf geht es weiter fast immer querfeldein Richtung Süden der Donau entgegen. Immer ansteigend geht es hinauf zur Ortschaft Dorf die Oberhalb der Donauschlinge liegt und von hier heroben auch zu sehen ist. Nach Dorf geht die Straße in einen steilen Trail über der hinunter zum Donauradweg führt.

Im Mühlviertel geht es halt immer bergauf und bergab, aber dafür ist man auf schönen Wegen unterwegs.

In Obergberg/Mkr. habe ich diesen Froschkönig fotografiert.

Nach der Trailabfahrt lande ich direkt am Donauradweg


Am gegenüberliegenden Ufer liegt Wesenufer

Nach einem kurzen Stück am flachen Donauradweg wird es wieder anstrengend und es geht wieder hinauf nach Marsbach wo sich ein schönes Schloss befindet. In diesem Schloss soll einmal ein unter Kaufleuten gefürchteter Ritter gewohnt haben, der die Kaufleute auf der Donau überfallen und ausgeraubt haben soll.

Schloss Marsbach.

Von Marsbach radle ich dann weiter in ständigem Auf und Ab nach Hofkirchen im Mühlkreis. Dort hätte ich eigentlich eine Mittagspause in einem Gasthaus eingeplant und ich wollte auch den Akku des E-Bike etwas füttern. Leiter waren alle Gaststätten geschlossen. Am Gemeindeamt durfte ich jedoch meinen Akku aufladen. Ich hoffe das bring die Gemeinde nicht in finanzielle Schwierigkeiten. Ein danke der netten Gemeindebediensteten.

Gegen 14:00 Uhr erreiche ich Hofkirchen im Mühlkreis.


Blick zurück nach Hofkirchen im Mühlkreis

Nach Hofkirchen im Mühlkreis geht es hinauf nach Pfarrkirchen im Mühlkreis, dem höchsten Punkt meiner heutigen Tour (815m)

Hofkirchen im Mühlkreis, wo sich sogar ein kleiner Golfplatz befindet.

Blick hinüber nach Pfarrkirchen/Mühlkr. 

Mein nächstes Ziel nach Pfarrkirchen ist Altenhof. In diesem kleinen Ort hatte der Wirt offen uns ich habe mir ein köstliches "Hofstettner" Mühlviertler Bier gegönnt. In Altenhof befindet sich ein schönes in Privatbesitz befindliches Schloss.

Ein Hofstettner Biergenuss

Gasthaus zur Post in Altenhof

Schloss Altenhof

Von Altenhof führt die Route durch kleinere Ortschaften in Richtung Ameisberg. Ich bin aber nicht zur Warte hinauf gefahren sondern habe in der Ortschaft Amesedt nach Hohenschlag genommen. Dann ging es wieder nach Süden Richtung Putzleinsdorf.

Der Maibaum ist auch im Mühlviertel sehr beliebt

Imm wieder befinden sich herrlich blühende Obstbäume am Wegrand

Immer wieder herrliche Ausblicke in das weite Mühlviertel

Oberhalb von Putzleinsdorf gelange ich zur Kapelle Maria Bründl, die gerade renoviert wird. Dann geht es hinunter zur kleinen Mühl, wo ich zur Asphaltstraße gelange. Schön abfallend führt die Straße hinunter zum Bruckwirt. Dort verlasse ich die Straße wieder und es geht noch einmal steil bergauf nach Lembach.

Kapele in Maria Bründl

MTB Paradies Mühlviertel

Die Kanonen sollen an Pfingsten 1626 erinnen als Bauern in Lembach bayrische Soldaten überfallen  und dadurch den Bauernaufstand ausgelöst haben.

Tourdaten